Einen Abenteuerparcour im Garten anlegen

Einen Abenteuerparcour im Garten anlegen

Wer Kinder hat kennt die nervenden Fragen: Papa krieg ich eine Schaukel? Papa krieg ich eine Rutsche? Ich will einen Sandkasten haben. Diese und viele andere Wünsche haben die kleinen Geister, denn in Städten müssen Familien längere Wege zum nächsten Kinderspielplatz zurücklegen und mit Beschwerden der Anwohner rechnen. Da können Sie sich richtig ins Zeug legen und Ihre Kinder begeistern. Nicht einen einfachen Sandkasten gekauft und befüllt, sondern mal den Kopf zerbrechen für ein richtiges Highlight – einen Abenteuerparcour im Garten. Das ist einfacher als Sie vielleicht glauben und auch gar nicht mal so teuer. Denken Sie daran, ein Abenteuerspielplatz bietet dem Nachwuchs Bewegung und frische Luft im Gegensatz zu Online-Spielen. Selbst wenn der Platz nicht riesig ist, können sie eine kleinere Variante anlegen. Ihre Kinder werden es Ihnen danken.

Ein kleiner Brunnen, eine Rutsche, ein Kletterturm

Zunächst einmal sollte festgelegt werden, welche Größe der Parcour haben wird und dann sollten die Elemente, die eingebracht werden sollen auf diesem Gelände verteilt werden. Am besten nehmen Sie sich ein Blatt Papier und zeichnen die Vorstellungen ein. Ein Sandkasten, vielleicht ein kleiner Brunnen, eine Rutsche, ein Kletterturm oder auch eine Kletterwand. Alles ist möglich, es liegt nur an dem vorhandenen Platz und dem dementsprechendem Budget. Bevor Sie sich aber an das Werk begeben, besorgen Sie sich günstige Arbeitskleidung, damit Sie sich so richtig reinknien können. Das wird Ihnen dann Ihre Frau wieder hoch anrechnen. Die einzelnen Elemente können günstig im Baumarkt oder bei einem Sägewerk besorgt werden. Es werden auch fertige Naturholzsandkästen beispielsweise angeboten, die dann in den Parcour integriert werden können.

Eine Wackelbrücke ist immer der Renner

Sollten Sie mehr auf Natur stehen, ist allerdings darauf aufmerksam zu machen, dass das Holz mit der Zeit sich verändert und die Gefahr besteht, dass Splitter in die Kinderhände geraten oder durch Bewegungen einige Nägel zum Vorschein kommen können.

Überlegen Sie vorher, ob es bei bestimmten Bereichen nicht von Vorteil wäre, auf Plastik zurückzugreifen, damit die Sicherheit Ihrer Kinder und deren Freunden nicht gefährdet sind. Gerade ständig benutzte Elemente, wie Geländer oder dergleichen, könnten aus Plastik sein. Bei der Gestaltung des Abenteuerparcours achten Sie bitte auf die Vielfältigkeit. Eine Wackelbrücke ist immer der Renner und eine Kletterwand aus Seilen auch. Ebenso einige Autoreifen oder ein flacher Schwebebalken. Es müssen nicht immer sehr teure Spielelemente sein, einfache Dinge machen den Kindern meist mehr Spaß. Die einzelnen Elemente können dann einfach miteinander verbunden werden. Eine gute Holzlasur oder aber eben die Verwendung von Plastikmaterialien lassen die Kinderherzen höher schlagen.

Bild: panthermedia.net Christian Schwier

Twitter Delicious Facebook Digg Stumbleupon Favorites More